Neuigkeiten

Klimawandel und Biodiversität: Nationalpark Gesäuse wird zum Freiluftlabor

Die Universität Graz und der Nationalpark Gesäuse schließen eine Kooperation und schaffen ein einzigartiges Freiluftlabor. Wasserquellen, Wald und Insekten liefern wichtige Daten. Forscher:innen werten diese aus und gewinnen so wertvolle Erkenntnisse für die Zukunft unter neuen klimatischen Bedingungen.

Unternehmerische Verantwortung statt Greenwashing

Ist in ihrem Unternehmen schon alles bereit für den Übergang zu einem nachhaltigen Wirtschaftssystem? Ein neuer Universitätskurs in Zusammenarbeit mit dem Wegener Center für Klima und Globalen Wandel vermittelt in nur einem Semester notwendiges Know-how, um Unternehmen und Organisationen auf neue Herausforderungen in der Nachhaltigkeitsberichterstattung vorzubereiten und zu einem erfolgreichen Klimaschutz-Management zu befähigen.

Hitzewellen: Universität Graz präsentiert Plan für lückenloses Frühwarnsystem

Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Graz untersucht die Herausforderungen eines globalen Frühwarnsystems für Hitze. Die Forscherinnen und Forscher wollen gefährdete Gruppen (wie ältere Menschen und Kinder) besser schützen und sie frühzeitig auf Risiken in Schlüsselbereichen wie der Landwirtschaft und dem Gesundheitswesen vorbereiten.

Dynamic Decarbonization Pathways Framework

DeCO2 kick-off meeting in Brussels

Apply now: PhD position in Mesoscale convective systems under Climate Change over the Alps

3 years, starting date October 2024

Wetterextreme besser verstehen: Uni Graz unterstützt ESA-Mission EarthCARE

Wie beeinflussen Treibhausgase, Wolken und Schwebeteilchen die vertikale Strahlung in der Erdatmosphäre? Welche Rolle spielt das für die globale Erwärmung und das Auftreten von Extremwetterereignissen? Daten zur Beantwortung dieser Fragen soll die ESA-Mission EarthCARE liefern. Am 29. Mai 2024 startete der neue Satellit als Gemeinschaftsprojekt der Europäischen Weltraumbehörde ESA und der Japanischen Raumfahrtbehörde JAXA. Unterstützung erhält die Mission unter anderem durch das 3D-Klimaforschungslabor WegenerNet der Universität Graz.

Klimaschutz braucht breite Basis

Was müssen wir heute tun, um morgen in einer klimagesunden Zukunft zu leben? 100 Bürger:innen aus allen Teilen der Bevölkerung haben sich im Jänner 2022 im österreichischen Klimarat zusammengetan, um diese Frage zu beantworten. Ein halbes Jahr später präsentierten sie der Bundesregierung ihre 93 Empfehlungen. „Auch wenn viele davon bislang nicht aufgegriffen wurden, war der Klimarat ein enorm wichtiges Projekt, das weiterwirkt“, weiß Birgit Bednar-Friedl, Umweltökonomin der Uni Graz. Gemeinsam mit Georg Kaser von der Uni Innsbruck leitete sie das wissenschaftliche Gremium, das die Bürger:innen im Klimarat begleitete.

Mobil für Forschung und Klimaschutz

Bis 2030 will die Universität Graz ihre Treibhausgasemissionen um über zwei Drittel reduzieren und bis 2040 klimaneutral sein. Rund 30 Prozent ihres aktuellen CO2-Fußabdrucks aus dem Bereich Mobilität entfallen auf internationale Dienstreisen ihrer Mitarbeiter:innen. Hier effektive Einsparungen zu erreichen, ohne den für exzellente Forschung und Wettbewerbsfähigkeit unerlässlichen Austausch zu gefährden, ist eine große Herausforderung. Ein Team des Wegener Centers der Uni Graz liefert mit der Berechnung und Auswertung von Reisedaten des wissenschaftlichen Personals eine wertvolle Grundlage für die Umsetzung zielführender Maßnahmen. Die Ergebnisse decken Muster auf, die sich auch auf andere Universitäten und Organisationen übertragen lassen, wie Vergleiche mit weiteren einschlägigen Studien nahelegen.