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Regional Climate Forschungsfeld

 

Reloclim arbeitet zu regionaler und lokaler Klimamodellierung, der Analyse von regionalen Klimaprozessen, und der Schnittstelle zur Klimafolgenforschung. Wir untersuchen hauptsächlich das Klima Europas und der Europäischen Alpen, Fallstudien konzentrieren sich auf Österreich und die Steiermark. Unsere Forschung stützt sich auf Klimasimulationen des 21. Jahrhunderts, Sensitivitätsstudien mit Klimamodellen, Untersuchungen und Simulationen einzelner Ereignisse, die Analyse von existierenden Klimasimulationen, und die Analyse von Beobachtungsdaten. Unsere Forschungsaktivitäten beinhalten die folgenden Themen.


Regionale Klimaprozesse
Das Ziel dieses Schwerpunkts ist es, regionale Klimaprozesse besser zu verstehen und zu modellieren. Wir zielen darauf ab

  1. regionale Klimaprozesse im Alpenraum zu verstehen, mit einem Fokus auf Niederschlagsextrema, orographischen Niederschlag, orographisch beeinflusste regionale Atmosphärendynamik, und entfernte Einflüsse auf diese Prozesse;
  2. den Einfluss vergangener und zukünftiger Klimaänderungen auf regionales Klima zu verstehen, insbesondere Extremereignisse;
  3. die Fähigkeit von Klimamodellen, diese Prozesse abzubilden, zu bestimmen, und Modellfehler der Darstellung bestimmter Prozesse zuzuordnen;
  4. Verfahren der Klimamodellierung für feine räumliche Skalen zu verbessern.


Regionaler Klimawandel
Das Ziel dieses Schwerpunkts ist es, robuste Information über den zukünftigen Klimawandel auf der regionalen Skala zu destillieren. Wir streben an,

  1. die Aussagekraft und Unsicherheiten von Klimasimulationen auf der regionalen Skala zu verstehen, basierend auf den Erkenntnissen aus der Prozessanalyse. Dies schließt die Erforschung tiefer, also bisher nicht quantifizierte, Unsicherheiten ein (speziell auch für Extremereignisse), sowie das Verständnis von Widersprüchen zwischen verschiedenen Informationsquellen über den Klimawandel;
  2. den zusätzlichen Wert von hochauflösender Klimamodellierung für die Simulation des regionalen Klimawandels zu verstehen;
  3. hochauflösende Klimasimulationen für den Alpenraum zu erstellen.


Schnittstelle zur Klimafolgenforschung
Die Ziele diese Schwerpunkts sind bessere Schnittstellen und ein verbesserter Informationsfluss zwischen der Klimaforschung und Nutzern von Klimainformationen. Wir versuchen

  1. das Informationsbedürfnis verschiedener Nuzer zu verstehen;
  2. Methoden zu entwickeln und anzuwenden, um Nutzern maßgeschneiderte Klimainformationen bereitzustellen; ein Ziel ist es explizit Prozessverständnis in diese Methoden einfließen zu lassen.
  3. die Einschränkungen dieser Nachbearbeitungsmethoden zu verstehen;
  4. Ansätze zu entwickeln, Klimainformation aus regionalen Klimamodellensembles zu extrahieren und zu kommunizieren, basierend auf den Erkenntnissen aus den beide anderen Schwerpunkten.


Zusammenarbeit
Reloclim arbeitet mir allen WEGC Forschungsgruppen zusammen, speziell im gemeinsamen Forschungsschwerpunkt zu hydrologischen Extrema in einem sich ändernden Klima. Die Zusammenarbeit umfasst: ARCliSys: Integration von Modell- und Beobachtungsdatensätzen (speziell das WegenerNet); ClimEMet: Atmosphärenmodellierung, die Analyse von Extremereignissen; EconClim: die Folgen des Klimawandels für die Gesellschaft. Reloclim trägt zur interdisziplinären Forschung des WEGC bei und kooperiert mit Partnern an der Uni Graz (z.B. GeoPartners) sowie mit externen Partnern aus der Klimafolgenforschung. Reloclim wirkt aktiv an den beiden universitätsweiten Forschungsschwerpunkten Environment and Global Change (EGC) und Modeling and Simulation (ModSim) mit und arbeitet eng mit zahlreichen angesehenen internationalen Partnern zusammen.

Kontakt

Assoz. Prof. Dr. Douglas Maraun Telefon:+43 (0)316 380 - 8448
Fax:+43 (0)316 380 - 9830

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