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SoCo-Projekte

HIGH Horizons – Heat Indicators for Global Health Monitoring, Early Warning Systems and health facility interventions for pregnant and postpartum women, infants and young children and health workers

Das Projekt HIGH Horizons konzentriert sich auf schwangere Frauen und Frauen nach der Geburt, Säuglinge und Gesundheitspersonal – Gruppen, die stark vom Klimawandel betroffen sind. Wir quantifizieren und überwachen die direkten und indirekten gesundheitlichen Auswirkungen extremer Hitze, testen ein personalisiertes Frühwarnsystem (EWS) und führen integrierte Anpassungs- und Schutzmaßnahmen in Gesundheitseinrichtungen durch. Alle Aktivitäten werden durch Analysen der Hitzeauswirkungen und datenwissenschaftliche Prognosemodelle unter Verwendung von Daten aus Schweden, Latium (Italien) und Gesundheitseinrichtungen in Kenia, Simbabwe und Südafrika unterstützt. Diese Analysen und systematischen Überprüfungen dienen der Prüfung und Auswahl globaler, EU- und nationaler Indikatoren.

Gefördert von Horizon Europe (Projekt-Nr. 101057843)

Team (Uni Graz): Ilona Otto, Katharina Wieser, Tobias Monthaler, Kehkashan Mansoor

Norm Transform: Capturing Social Tipping Dynamics of Advertisements Shaping and Mirroring Climate-Relevant Norms and Values

The per capita meat consumption in Austria is decreasing, it is far above the EU average. At the same time, Austria aims to be climate neutral by 2040, thus a decade before the EU-wide target. Despite decreasing emissions in the agricultural sector in Austria, agri-food systems are transforming far too slowly to support the EU’s progress towards climate neutrality. Consequentially, measures that help to trigger a far-reaching change in agri-food systems in the upcoming years are needed. As a response, our project proposes research on an intervention that can (i) jointly address the supply- and demand side and (ii) be quickly implemented to accelerate transformation processes toward carbon neutrality. We, thus, first used the social tipping points (STP) as a theoretical framework to identify its most relevant elements for the agri-food system transformation. We recognized norm- and value systems as suitable, given that (a) eating meat is culturally strongly embedded in Austria, and ( c) diets as a habitual behavior that does not easily change even if intentions do. To transform norms, STP proposes interventions to foster the recognition of the immorality of fossil fuels or even the overall emission of greenhouse gases. Recent findings show the visibility or invisibility of climate change in media influences the advocacy for or against fossil fuel exploitation. Our project thus proposes investigating advertisements as an intervention to transform norms based on (i) their visibility in media, (ii) their recent use as a proxy for norms, (iii) their function to induce a (consumption) behavior, (iv). They are quick to implement and stand at the interface of demand and supply. We study the social tipping dynamics of advertisements, norms, and behaviors to foster climate neutrality in agri-food systems using a complementary methodological approach consisting of quantitative experiments, agent-based models, and warm data labs, a transdisciplinary conversation practice.

Gefördert vom österreichischen Klima- und Energiefonds (Projekt-Nr. 913181, ACRP16).

Team (Uni Graz): Ilona Otto, Jordan Everall

RECON – Nature Reconnection for Transformation and Biodiversity

Biodiversity loss in urban and peri-urban regions is accelerating due to urbanisation, intensive recreation, climate change, and fragmented governance. At the same time, cities concentrate populations whose everyday relationships with nature strongly influence environmental awareness, behavior, and political support for conservation. Strengthening human–nature relationships, therefore, represents a key leverage point for transformative change.

RECON addresses this challenge by positioning nature reconnection - through exposure, experience, learning, and advocacy - as a driver of systemic societal transformation for biodiversity conservation. It focuses on three urban functional areas in Central Europe (Warsaw, Vienna, Stuttgart), which face high development pressure and recreational demand, but also offer strong potential for policy-relevant learning and transfer.

Funded by Biodiversa+/FWF (project no. KIN2598325).

Team (Uni Graz): Ilona Otto

SPECTRUM – Änderungen sozialer Praktiken nach Wetterextremen

SPECTRUM untersucht wie Gemeinschaften in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen auf die zunehmenden extremen Wetterereignisse reagieren und wie Anpassungsmaßnahmen und Widerstandsfähigkeit gestärkt werden können. In zwei Fallstudien in den Philippinen und Mosambik werden Veränderungen in Alltagspraktiken zum Erhalt der Lebensgrundlagen, Mobilität und der Nutzung von Land, Energie und Resourcen analysiert und kritische Kippdynamiken identifiziert. Das Projekt verbindet sozialwissenschaftliche Ansätze mit Methoden zur Analyse physischer Ressourcen (zB. Material- und Energieflussanalysen). SPECTRUM arbeitet mit lokalen Gemeinschaften, um ihr Wissen einzubeziehen und praktische Wege für Risikominderung und nachhaltigen Wiederaufbau aufzuzeigen. Ziel ist es, Muster und Unterschiede sichtbar zu machen und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis zu fördern.

Gefördert vom Österreichischen Wissenschaftsfonds/FWF (Projekt-Nr. ESP1399525).

Team: Harald Grabher, Ilona Otto

Abgeschlossene Projekte

Ziel des AAR2 ist es, den Wissensstand zum Klimawandel in Österreich und seinen Folgen zu erheben sowie Vermeidungspotentiale und -strategien, Anpassungsmöglichkeiten und Transformationspfade aufzuzeigen. Wissenslücken sollen im Sinne einer klimaneutralen Gesellschaft geschlossen werden.

SoCo hat den Lead für Kapitel 5: Transformation der Nachfrage

ENBEL unterstützt die politische Entscheidungsfindung der EU, indem es führende Persönlichkeiten aus den Bereichen Klimawandel und Gesundheitsforschung zusammenbringt.

REBOOST vernetzt im Rahmen des Europäischen Green Deal Investitionsplans und den Förderungen für einen gerechten Übergang lokale Interessengruppen in drei europäischen Kohleregionen und befähigt sie, belastbare und robust nachhaltige Strategien zu entwickeln. Dazu werden strategische Simulationstechniken verwendet, um lokale Akteur:innen in die Erforschung, Gestaltung und Umsetzung alternativer, zukünftiger Wege einzubeziehen. In einer interaktiven Umgebung möchten wir die Teilnehmenden befähigen, die sozioökonomischen und geografischen Merkmale der Regionen zu nutzen, um neue Ideen zu verwirklichen. Die Ergebnisse der Simulationen können zudem auch zwischen Teilnehmenden verschiedener Länder auf Online-Plattformen ausgetauscht werden. So lernen die Akteur:innen voneinander, besonders über die Verbreitung von Innovationen. Das Projekt fördert die Entstehung und Fortführung sowie ein gegenseitiges Verständnis für regionale Transformation.

  • Flyer: deutsch | polnisch | rumänisch | englisch
  • Policy Briefs
    Lausitz: deutsch | englisch
    Konin: polnisch | englisch
    Gorj: rumänisch | englisch

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